| Beitragsseiten |
|---|
| Multiplex Acromaster |
| Das Leitwerk bauen |
| Flugerfahrungen |
| Alle Seiten |
Die Kunstflugschaumwaffel aus dem Hause Multiplex. Die Reaktivierung des Modells im Rahmen einer Erprobung verschiedener 2.4GHz Empfänger war der Anlass, den Bericht aus dem Jahre 2006 zu überarbeiten und zu ergänzen.
Dieses Modell war mein meistgefolgenes Modell in der Sommersaison 2006 und 2007. Wer den Twinstar beherrscht, und nun fliegerisch den nächsten Schritt gehen will, ist mit diesem Modell sicherlich gut beraten. Auch die Depron-Piloten, die einmal ein "richtiges" Flugzeug fliegen wollen, sollten sich das Modell einmal anschauen.
Die nachfolgende Beschreibung ist in mehrere Seiten gegliedert, um die Ladezeiten kurz zu halten. Jeweils am Seitenende geht es weiter.
Der Baukasten
Das Modell ist im technischen Design und im Aufbau deutlich besser durchdacht als die frühere Skycat. Die Tragflächen sind abnehmbar und können geteilt werden. Sie besitzt eine sehr gute Bauanleitung und auch einen schönen Dekorbogen.
Nach dem Öffnen der Schachtel bot sich mir das folgende Bild:
Alles sauber und stoßfest verpackt. Auf der Packung steht: "In 4 Stunden flugbereit" aber das schien mir fast zu gut um wahr zu sein.
Hier nochmals der ganze Inhalt des Kastens im Überblick.

Alles sauber in Plastikbeutel verpackt bzw. mit Noppenfolie geschützt.
Die Teile sind allesamt von sehr guter Qualität, keine Fehlstellen. Multiplex scheint die Fertigung der Elapor-Modelle gut ium Griff zu haben.
Hier noch eine Großaufnahme des Kleinteilesatzes. Alles drinn was man braucht und von guter Qualität. Seit 2006 sind in den Multiplex-Baukästen keinerlei Holzteile mehr, nur noch präzise
gefertigte Plastikteile.

Um mit dem Bau zu beginnen, braucht man jetzt nur noch je ein Fläschchen Sekundenkleber Mittel und Dickflüssig sowie Aktivatorspray. Dann kann es
losgehen.
Der Rumpfbau
Beim Bau des Modelles wird mit dem Rumpf begonnen. Es werden hier auch die Servos für Höhe und Seite eingebaut. Die Servos habe ich mit Heißkleber eingeklebt, da dies nicht die Gefahr birgt, dass Sekundenkleber ins Servogehäuse läuft und das ganze Teil unbrauchbar macht. Es kam die bewährte Pattex PA6-GF30 Heißklebepistole zu Einsatz.

Als Servo für das Höhenruder kommt ein HITEC HS-81 MG zum Einsatz. Da das Seitenruder auch das Spornrad mitnimmt habe ich hier ein Hitec HS-81 mit
Metallgetriebe verwendet, um nach einer harten Landung nicht jedesmal das Servogetriebe wechseln zu müssen.
Damit die Servokabel bei der Rumpfmontage nicht stören, habe ich diese mit Klebeband provisorisch befestigt. Auf diesem Bild ist auch sehr schön die gewichtsoptimierte Struktur des Rumpfes zu sehen.
Vor dem Zusammenkleben der Rumpfhälften sollte man gleich die Ruderhörner montieren. Wer schon Experte im Funfly und 3D Fliegen ist, kann die
Anlenkungen ganz außen einhängen, wer gerade vom Twinstar 2 auf den Acromaster umsteigt sollte erst mal das innerste Loch der Ruderhornverlängerung nehmen (später kann man das ja noch umstecken)
Das Zusammenkleben des Rumpfes ist eigentlich kein Problem, wenn man zwei Dinge hat: Genügend dickflüssigen Sekundenkleber und Malerkrepp-Klebeband. Davon bereite ich ca. 8 bis 10 Stücke von je 20cm Länge vor und klebe diese an den Tischrand.
Nun eine der Rumpfteile mit reichlich Sekundenkleber bestreichen. Damit das schnell geht, habe ich die Spitze der Sekundenkleberflasche großzügig
abgeschnitten, sodaß ich eine ca. 1,5mm große Öffnung habe. Damit kann man schnell den Kleber aufbringen.
Dann die zweite Rumpfhälfte auflegen und mit dem Kreppband die beiden Rumpfhälften fixieren. KEINEN Aktivator verwenden! So hat man genug Zeit, zügig aber ohne große Hektik zu arbeiten. Jetzt ca. 10 Minuten warten, bis alles sauber ausgehärtet ist. Dann kann man die Klebebänder wieder entfernen. Falls nötig, kann man einzelne Stellen des Rumpfes noch punktuell mit dünnflüssigem Sekundenkleber nachkleben. Die ganze Rumpfnaht ringsum sollte sauber verklebt sein.
Damit ist der Bau des Rumpfes im wesentlichen schon abgeschlossen. Hier noch ein Bild des Rumpfes von oben.
Nun geht es weiter mit Leitwerksmontage und Fahrwerk.
| < Zurück | Weiter > |
|---|




